Glossar

Unser Glossar wird ständig ergänzt und erweitert! Schauen Sie daher einfach mal öfter hinein:

 

Begriff

Erläuterung

Barcode

 

Der Bar- oder Strichcode wird heute meist in einer der vielen normierten Fassungen verwendet. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen den linearen 1-D-Codes (hier werden die Informationen längs einer Linie durch unterschiedliche Dicke der Linie oder des Zwischenraums verschlüsselt) oder die 2-D-Codes (s. Matrixcode). Die Barcodes werden oft im nicht-druckenden Bereich der Platte einbelichtet, um die Platte gegenüber dem Logistik-Programm eindeutig zu identifizieren. Zur Identifzierung ist ein Barcode-Lesegeät erforderlich.

Blindplatten

 

Als Blindplatten bezeichnet man unbelichtete Druckplatten, welche kein Druckbild auf dem zu bedruckenden Stoff erzeugen sollen. Wichtigstes Beispiel ist der Einsatz im Zeitungsdruckbereich bei 4-Farb-Maschinen, auf der bestimmte Seiten nur 1-farbig gedruckt werden sollen. Hier werden für die übrigen drei nicht benötigten Farbseiten Blindplatten eingesetzt.

CTP

 

Als Computer-to-Plate (CTP) bezeichnet man ein Verfahren bei dem die Daten für die Entwicklung der Druckplatten direkt an die CTP-Belichtungsmaschine geschickt werden (s.a.  wikipedia ).

Es löst damit die komventionellen Belichtungsverfahren oder auch das Computer-to-Film (CTF)- Verfahren ab.

Dreipunkt-Kontaktanlage

 

Um ein zweidimensionales Objekt im Raum eindeutig zu positionieren, muss es midestens an drei Punkten anliegen, welche in einem bestimmten Winkel zueinander liegen müssen. Anhand dieser Vorgabe werden Platten an drei Kontaktpunkten angelegt, um sie eindeutig zu stanzen/biegen. Nur wenn die Platte alle drei Kontaktpunkte berührt, wird der Stanze-/Biegevorgang ausgeführt.

Druckplatten-verarbeitungsanlage,

Druckplattenweiter-verarbeitungsanlage

 

Dieser Term beschreibt eine Anlage, welche Druckplatten nachdem sie belichtet und entwickelt worden sind, weiterverabeitet. Schwerpunkt dieser Weiterverarbeitung ist dabei insbesondere das exakte Stanzen und Biegen der Druckplatte. Bei modernen Anlagen gehört dazu jedoch ebenfalls das Transportieren der Druckplatte bis an die Druckmaschine und die Sicherstellung der Reihenfolge mit der die Druckplatten an die Druckmaschine gebracht werden. 

Druckvorstufe

 

Als Druckvorstufe oder Prepress bezeichnet man alle Prozesse vor dem Druck. Dabei wird aus verschiedenen Daten eine fertige Druckform hergestellt. Je nach Druckart ist auch die Schnittstelle zwischen Druckvorstufe und Druck unterschiedlich. Im Offsetbereich endet die Druckvorstufe mit der Bereitstellung der Druckplatte an der Druckmaschine.

Einseitenbreite Druckplatten

 

Als einseitenbreite Druckplatten bezeichnet man Druckplatten, deren Größe genau dem jeweiligen Zeitungsformat entspricht.

Fan-out-Kompensation

 

 Als "Fan-out-Effekt" bezeichnet man das Breiterwerden der Papierbahn während des Druckens. Dies wird allerdings von unterschiedlichen Parametern beeinflusst, u.a.: Papierqualität, Umgebungsbedingungen an der Druckmaschine, Eigenschaften des Druckwerks, etc. Dieses Problem kann theoretisch  an unterschiedlichen Stellen kompensiert werden, u.a. durch Seitenregisterverstellung an der  Druckmaschine, in der Druckvorstufe (Belichter, Stanz-Abkantautomat),.. In der Regel wird die Fan-out Kompensation vom Drucker in die entsprechende Software eingegeben. 

Fernwartung

 

Unter Fernwartung versteht man alle Service-, Überwachungs- und Reparaturtätigkeiten, welche nicht direkt am Standort der Anlage erbracht werden. Neben der klassischen Telefonberatung gehört dazu insbesondere die Verbindung von einem externen Service-PC zu der Anlage. Dazu gibt es unterschiedliche Verbindungsarten (auch über Internet).

Flexodruckplatten

 

Das mit Abstand wichtigste Verfahren zum Drucken von Zeitungen ist das Offsetdruckverfahren. Darüber hinaus wird aber immer noch das Flexodruckverfahren (insbesondere in Italien, Großbritannien und den USA) eingesetzt. Da es sich hier um ein Hochdruckverfahren handelt, ist die Oberfläche der Flexodruckplatte rauh und strukturiert.

Matrixcode

 

Als Matrixcode werde  im allgemeinen alle 2-D-Barcodes bezeichnet. Im Gegensatz zum 1-D-Barcode (s. Barcode) werden hier die Informationen in der Fläche untergebracht. Daher können hier deutlich mehr Informationen pro Flächeneinheit untergebracht werden.

Panoramaplatten

 

Als Panoramaplatten bezeichnet man Druckplatten, deren Größe genau dem doppelten Zeitungsformat entsprechen.

Passmarke

 

Auf der Druckplatte werden Passmarken in unterschiedlichen Formen einbelichtet (Kreuz, Kreis, etc.). Sie dienen dazu, die Druckplatte im Video Stanz-/Abkantautomaten exakt auszurichten.

Registerkorrektur

 

Um die Druckbahn in der Druckmaschine zu verschieben, gibt es Längs- und Querregister. Um  systematische Fehler (z.B. Fanout, Druckzylinder,..) an Zeitungsmaschinen (d.h. Maschinen mit mehr als einer Druckplatte über die Bahnbreite) auszugleichen, ist eine Registerkorrektur möglich.

SPS-Steuerung

 

 Als speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS oder englisch PLC) bezeichnet man frei programmierbare Computersysteme, die dazu dienen Maschinen zu steuern und zu regeln.

Stanz- und Abkantautomat

 

Um Druckplatten in der Druckmaschine exakt zu positionieren, müssen vorher Löcher in die Platte gestanzt werden. Zudem muss die obere und untere Kante der Platte gebogen werden, damit sie auf dem Druckzylinder hält. Diese Arbeitsschritte werden auf dem Stanz- und Abkantautomaten erledigt. Es gibt manuelle, halbautomatische und vollautomatische Systeme.

Video-Stanz- und Abkantautomat

 

Bei Video-Stanz- und Abkantautomaten erfolgt die Ausrichtung der Druckplatte mit Hilfe einer Kamera. Die Kamera ermittelt die Position der Platte anhand  der Passmarke. Anschließend wird die Platte im Vergleich mit vorgegebenen Werten ausgerichtet.

Workflow-System

 

Als Workflow-System oder Fertigungssteuerungsprogramm bezeichnet man ein Softwareprogramm, welches des kompletten Arbeitsprozess abbildet und steuert.

Zeitungsformate

 

Weltweit haben sich für Zeitungsformate gewisse Standards herausgebildet. Diese Standardformate variieren allerdings durchaus innerhalb gewisser Grenzen. Die bekanntesten Formate sind:
- Berliner Format (315*470mm)

- Broadsheet-Format (375*600 mm)
- Nordisches Format (400*570 mm)
- Rheinisches Format (350/360*510/530 mm)

- Tabloid (300 *365 mm)

 

Zwischenpapier Um die beschichteten Druckplatten zu schützen, wird zwischen die Platten ein dünnes Papier gelegt. Dieses Papier muss entfernt werden, bevor die Druckplatten dem Belichter zugeführt werden.

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